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Wann wurden die Oliven für unser Olivenöl in Italien / Apulien – online zu kaufen – geerntet?

Erntebeginn 17.10.2020 – Ernteende 14.11.2020

Welche Olivenöl-Qualität wurde 2020 geerntet?

Trotz geringerer Ernteerträge erhöhte sich in diesem Jahr die Qualität im Vergleich zu den letzten Jahren. Das ist erfreulich und ein positives Resultat der stetigen Pflege unserer Bäume. Jedes Jahr entfernen wir den Aufschlag an den Bäumen. Alle zwei Jahre schneiden wir unsere Bäume.

Die vor 15 Jahren neu gepflanzten Olivenbäume der Sorte Coratina weisen den höchsten Gehalt an Olivenöl-Polyphenolen auf. Dies beeinflusst wesentlich den Säuregehalt. Somit konnten wir erstmals ein Olivenöl mit einem Säuregehalt von unter 0,2 % erzeugen.

Hier das Ergebnis der Analyse unseres frisch geernteten Ölivenöls 2020:

Brennwert 818 kcal / 3363 kJ
Eiweiß 0 g
Kohlenhydrate 0 g
davon Zucker 0 g
Fett 90,8 g
Salz 0 g
Natrium 0 g
Säuregehalt 0,198 %

Warum ist unser Olivenöl aus Italien / Apulien – online zu kaufen – so polyphenolreich?

Die Coratina-Olive hat bekanntermaßen den höchsten Gehalt an Olivenöl-Polyphenolen. Sie überschreitet den Durchschnittswert an Polyphenolen der anderen Olivensorten um bis zu 300 Prozent! Die Coratina-Olive verarbeiten wir bei unserem extra-nativen Olivenöl bis zu einem Anteil von 50%.

Unser diesjähriges Olivenöl aus Italien / Apulien setzt sich gemäß Zertifizierung aus folgenden Olivensorten zusammen:

Coratina (45/50%), Ogliarola (35/40%) und Leccione (10/20%)

Die Gesamtzahl der phenolischen Verbindungen ist in den jungen grünen Oliven, so wie wir sie verarbeiten, am höchsten. Durch den Einsatz hochmoderner Ölmühlentechnologie sorgen wir dafür, dass die Fülle der Polyphenole aus den Coratina-Oliven auch in unserem Olivenöl erhalten bleibt.

Werden die Oliven von Hand geerntet?

Für unser extra-natives Olivenöl aus Italien / Apulien erfolgt die Ernte ausschließlich in Handarbeit. Hierdurch vermeiden wir vor der Pressung jeglichen Dekompositions-Prozess in der Olive. Dieses Vorgehen sichert uns die höchste Qualität im Endprodukt. Hydraulische Stamm-Rüttler und Erntemaschinen kommen bei uns nicht zum Einsatz. Denn sie würden nicht zuletzt die zum Teil mehr als 500 Jahre alten Olivenbäume beschädigen.

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Wie werden die Oliven gepresst?

Beim Pflücken halten wir an der traditionellen Handarbeit fest. Anders sieht es bei der Herstellung des Öls aus. Damit wir Ihnen ein Spitzenprodukt bieten können, werden die Oliven von uns ausnahmslos auf moderne Art verarbeitet. Untersuchungen haben ergeben, dass es beim traditionellen Verfahren mit Steinmühlen und Pressmatten verstärkt zur Pulverisierung und zu starken Oxidationsprozessen kommt und sich hierdurch die Qualität des Olivenöls stark mindert. Weiterhin besteht durch diese Arbeitsweise die Gefahr der Verunreinigung.

Bei welcher Temperatur werden die Oliven gepresst?

Wir arbeiten für unser Olivenöl aus Italien / Apulien bereits seit mehr als 10 Jahren mit einer der modernsten Ölmühle und einem ausgesuchten Qualitätsmanagement zusammen. Daher pressen wir das Olivenöl durchgängig bei 23 °C – das ist Goldmedaillen-Qualität.

Welchen Säuregehalt hat unser Olivenöl aus Italien 2020?

Hier macht unser NATIVES OLIVENÖL EXTRA einen Unterschied zur Konkurrenz. Es liegt in diesem Jahr 2020 erstmals im Durchschnitt unter 0,2% Säure und ist damit das fruchtigste seiner Klasse.

Ist Olivenöl aus der Toskana besser?

Nein, extra-natives Olivenöl aus Apulien schneidet deutlich besser ab.

Jedes Jahr stellen Olivenöl-Interessierte immer wieder neu die Frage: Was ist am Olivenöl aus Apulien eigentlich besser als bei anderen?

Keine Frage: Wir wissen, dass das deutsche Publikum die Toskana liebt!

Das ist gut so für die Händler. Am besten fänden sie es, wenn alle italienischen Produkte nur aus der Toskana kämen. Denn Produkte aus der Toskana verkaufen sich gut. Doch beim Olivenöl ist es anders.

Da sind wir hier mit unserem Olivenöl in Apulien klar im Vorteil. Nur 2% der italienischen Olivenöl-Produktion kommt aus der Toskana. Spitzenreiter sind wir in Apulien mit 37% Anteil an der Produktion. Das ist der Grund, wieso die Toskaner zu unseren besten Kunden gehören.

Damit wollen wir nicht sagen, dass die Produktion aus der Toskana schlecht ist. Es gibt dort geschmacklich exzellente Öle, doch was die Inhaltsstoffe betrifft, können sie nicht mit unseren mithalten. Das liegt an den klimatischen Bedingungen, die uns als Ursprungsregion des Olivenanbaus in Italien seit 2700 Jahren begünstigen.

Olivenöl aus Italien in Apulien ist so reichhaltig, dass es sogar toskanische Hersteller gibt, die Coratina-Oliven hier in Apulien einkaufen, um toskanisches Olivenöl herzustellen.

Olivenöl im Test: „Gutes Öl schon für rund 5 Euro pro Liter: Kann das stimmen?“

Die Stiftung Warentest prüfte 28 Olivenöle und verkündet am 29.01.2020 die Testergebnisse.

Ja, es stimmt. Es kommt nur auf die Prüfparameter an. Wenn man zum Beispiel annimmt, dass Bertolli Premium-Öle seien, dann können sogar die Discounter-Öle besser abschneiden. Es kommt nur darauf an, was geprüft wird, und noch wichtiger, was nicht geprüft wird. So rutschen unsere guten Mitbewerber wie „Castillo de Canena“ in die Goumet-Ecke und werden als „reine Geschmackssieger“ bezeichnet, wobei es doch die einzigen echten Olivenöle im Test waren.

Was wurde dort noch getestet? Test auf Schadstoffe? Ja, mit Fokus auf MOSH/MOAH, die zwei polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Diese können schon allein durch Umwelteinflüsse in das Olivenöl gelangen, wenn die Oliven vor der Pressung nicht gewaschen werden. Dann heißt es, das Öl sei mit Mineralöl belastet, obwohl das gleiche Mittel benutzt wird, um Käse zu ummanteln

Was wurde beim Olivenöl-Test nicht berücksichtigt?

Wenn die Tester die gleichen Verfahren anwenden würden, denen wir unser Olivenöl unterziehen, wären nur die zwei „Gourmet-Öle“ übriggeblieben. Wurde getestet auf Säuregehalt, Vitamingehalt (zum Beispiel Vitamin E und K), Polyphenole, K232, K268, Delta-K (ΔΚ) Werte und auf die 1100 weiteren möglichen Pflanzenschutzmittel/Gifte? Nein.

Fazit: Die Tester waren damit beschäftigt, in einem Vergleich von Industrieprodukten einen Sieger auszumachen. So kommt die Aussage zustande, gutes Olivenöl gäbe es schon ab 5 Euro den Liter, wo doch jeder Bauer mindestens 6 bis 7 Euro benötigt, nur um es zu produzieren. Wenn es dem Verbraucher beim Olivenöl – neben den geschmacklichen Eigenschaften – eigentlich um die Stoffe geht, die es so gesund machen, warum testet man dann Öle, welche diese nicht mehr enthalten?

Viele Fragen bleiben bei dieser Vorgehensweise, Tests durchzuführen, offen. Nur einess ist sicher: der Verbraucher zieht dabei den Kürzeren.

Ist der Polyphenolgehalt das einzige Urteilskriterium für hochwertiges Olivenöl aus Italien?

Der Polyphenolgehalt ist eins der wichtigsten Kriterien für die Beurteilung eines Olivenöls, wenn man die gesundheitliche Wirkung als Grundparameter nimmt. Doch es gibt noch einige andere Parameter, die zu beachten sind.

Olivenöl (nativ extra) ist ein Naturprodukt oder zumindest sollte es eines sein. Als solches ist es die Frucht von Prozessen, die der Mensch nicht beeinflussen kann. Diese Abläufe finden als chemische Reaktionen im Inneren des Baumes statt und darüber hinaus auch in der Frucht.

Früher dachte man in Bezug auf Phytopharmaka (pflanzenmedizinische Stoffe), dass die Effektivität einer medizinisch genutzten Pflanze nur in einem einzigen Wirkstoff zu finden sei. Diesen galt es zu isolieren, zu kopieren und zu vervielfältigen. Außer bei Aspirin (Acetylsalicylsäure), welches man aus der Weidenrinde isolieren konnte, ist man damit kläglich gescheitert.

Seit geraumer Zeit ist es klar, dass es auf das Zusammenspiel der Wirkstoffe, Hilfsstoffe sowie Neben- und Trägerstoffe ankommt, um gesundheitliche Wirkungen mit Pflanzenstoffen zu erzielen. So ist bei Olivenöl, wenn man nur den gesundheitlichen Aspekt als Parameter nehmen wollte, darauf zu achten, dass die Ölsäuren eine stabile molekulare Struktur entwickelt haben. Weiterhin ist wichtig, dass die Vitamine (zum Beispiel Vitamin E und K) sich entwickelt haben und einiges mehr.

All dieses zeigt sich in Vollendung nur in einer im Anfangsstadium der Reifung sich befindlichen Frucht. Das rein mechanisch extrahierte Öl aus diesen Früchten wird alle Stoffe enthalten, die nötig sind, damit die Polyphenole ihre Wirkung voll entfalten können.

Wie lange kann das Olivenöl aus Italien gelagert werden?

Abgesehen davon, dass Sie bei uns im Shop immer nur frisches Olivenöl aus Italien kaufen, das aus der letzten Ernte produziert wurde, gibt es noch ein wichtiges Detail. Durch den Reichtum an Antioxidantien und dank seiner starken Lipidstruktur ergibt unsere Mischung von Coratina, Ogliarola und Leccione ein stabiles Olivenöl. Dank dieser Eigenschaft ist es das Olivenöl mit der höchsten „Langlebigkeit“. Bei korrekter Behandlung kann es seinen frischen und lebendigen Geschmack bis zu zwischen 18 und 24 Monaten bewahren. Große Einbußen bei den Nährstoffen sind nicht zu befürchten.

Bewahren Sie es einfach an einem kühlen und dunklen Ort auf.

Ist mildes Olivenöl nicht besser?

Wer ein besonders mildes Olivenöl verkauft, verkauft kein gutes Öl. Auch wenn es im ersten Moment ungewohnt klingt: bitter und scharf ist besser!

Beide Geschmacksrichtungen werden von den vorhandenen Polyphenolen verursacht. Das sind die Antioxidantien, die in einem guten Öl in Hülle und Fülle vorhanden sind. In den von uns produzierten Oliven befinden sich diese Inhaltsstoffe mit höchstem Anteil. Also lassen Sie sich nicht von einem Olivenöl in die Irre führen, das einen milden Geschmack verspricht.